Unser Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl

* Wir entwickeln unser Selbstbild und gleichen dies weiterhin mit Reaktionen auf uns ab.
* Wir entwickeln ein Ich-Ideal, als Surrogat aus fremden und unseren eigenen Ansprüchen und Erwartungen (voriger Artikel).

Doch wie ist das nun mit unserem „Selbstwertgefühl“?

Die deutsche Philosophensprache hilft uns bereits, wie so oft: Es ist wohl eher ein Gefühl, so wie ein „Stuhlbein“ ein Bein ist. Doch ich versprach eine Formel. Und hier ist sie: …weiterlesen.

Selbstkonzept und Erwartung

Selbstbild fresko

Wir haben uns ein Bild von uns gemacht. Unser „Selbstbild“ (voriger Artikel) hält nun permanent Prüfungen stand: Wir erhalten Reaktionen auf uns, von der Geburt (und eigentlich auch davor) bis zum Tode – auf unser Wirken, unser Aussehen, unsere Worte und Taten. Wir erhalten dabei Feedback seltener durch direkt formulierte Kritik, sondern vielmehr durch Reaktionen auf uns (durch Körpersprache oder nonverbale Kommunikation) – und wiederum von jedem Wesen, dem wir begegnen…

Gelingt es uns, das Feedback richtig wahrzunehmen, auszuwerten und zu integrieren, dann entwickeln wir zunehmend ein differenziertes „Selbstkonzept“. Wir kennen und verstehen unser „Wesen“, unsere Wirkung auf Andere, besser und besser – aber vor allem gleichen wir dadurch unser eigenes Selbstbild mit all den verschiedenen Reaktionen auf uns ab.

So weit, so gut. Nun passiert Folgendes: Unser „Selbstkonzept“ (das stetig weiter „ent-wickelt“ oder „ent-faltet“ wird) trifft auf Erwartungenweiterlesen.

Unser Selbstbild

Zugegeben: Wir alle beobachten uns im Spiegel.

In der Pubertät besetzen wir stundenlang das Badezimmer. Wir gucken auch heute noch jeden Morgen und jeden Abend in unser Gesicht, in unsere Augen. Wir lächeln manchmal, zur Probe – doch später werden wir auf Fotos und in Videoclips “unmöglich” aussehen! Als ob die Leute uns einfach nicht richtig filmen, oder uns absichtlich ärgern wollen!

Und überhaupt: Das soll unsere Stimme auf dem Anrufbeantworter eines Freundes sein? Das sind niemals wir, wer auch immer das ist…

Unser Selbstbild… Besonderes Kennzeichen eines möglichst reflektierten und erwachsenen Menschen ist es ja, das eigene Selbstbild… weiterlesen.

Warum wir Probleme so gern haben

Probleme “entstehen” aus Etwas. Das, woraus sie entstehen, sind beim Menschen meist Verhaltensmuster, Denkweisen oder Taten.

Nun ist es ja so, dass wir Probleme nicht einfach “ziehen lassen” oder auflösen können, wenn wir sie wahrgenommen haben…

Was ist der Trick bei einem Problem, warum bleibt es für uns bestehen (und wie lange)? Und was müssten wir aus systemischer Sicht tun, um es aufzulösen?… weiterlesen.